von Lena Heinzler
Mit dem neuen Pop-up-Konzept bringen der Schwarzwälder Bote und die Neckarquelle Redaktion und Lesermarkt direkt zu den Menschen vor Ort. Bei den so genannten „Pop- Up-Redaktionen“ werden in verschiedenen Städten im Schwarzwald-Baar-Kreis freistehende Räumlichkeiten in den Stadtzentren genutzt, um Redaktion und Lesermarkt direkt dorthin zu verlegen, wo die Menschen leben. Durch diese Präsenz entsteht ein offener Raum für Begegnung zwischen Interessierten und den Mitarbeitern des Schwarzwälder Boten, die Bürger können spontan vorbeikommen, Themen einbringen, Fragen stellen oder einfach den Redakteuren über die Schulter schauen und zusehen, wie die Zeitung entsteht.
Die Pop-up-Redaktionen bieten den Mitarbeitenden für einen Monat ein neues Büro und Arbeitsumfeld, in dem vor Ort gearbeitet wird. Die Pop-up-Redaktionen sollen Nähe schaffen, den Austausch stärken und langfristig die Bindung zwischen Zeitung und Leserschaft vertiefen sowie neue Leser anwerben. Der Lesermarkt berät die Interessenten zu Abonnements und Angeboten. Im Mittelpunkt standen dabei die Digital-Tage, die jeweils donnerstags stattfanden. Hier wurde den Besuchern das exklusive Digitalangebot vorgestellt. 24 Monate E-Paper inklusive Tablet – vor Ort wurde den neuen Abonnenten in Ruhe das E-Paper erklärt und Mitarbeiter des Lesermarkts richteten mit ihnen das neue Tablet ein.
Den Auftakt dieser Tour machte Furtwangen, vom 6. Oktober bis 31. Oktober mit dem Schwarzwälder Boten. Im Anschluss folgte die Pop-Up-Redaktion vom 5. November bis 28. November in Bad Dürrheim mit dem Schwarzwälder Bote und der Neckarquelle.
Beide Standorte wurden mit Sekt und Brezeln eröffnet. Besonders in Bad Dürrheim zeigte sich großes Interesse: Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, mit Redakteuren ins Gespräch zu kommen, eigene Anliegen einzubringen oder Einblicke in den Redaktionsalltag zu erhalten.
Ein wichtiger Bestandteil der Pop-Up-Redaktionen waren zudem die Vereinsabende in Furtwangen und in Bad Dürrheim, welche in jeder Stadt einmalig stattfanden, wobei Vereine aus der jeweiligen Stadt und Umgebung eingeladen wurden. In einer rund 45-minütigen Präsentation wurde erklärt, wie Vereinsnachrichten aufbereitet werden können, damit sie ihren Weg in die Zeitung finden – von der Formulierung einer Pressemitteilung bis zu praktischen Hinweisen zur Kontaktaufnahme mit der Redaktion. Die Abende boten Raum für Fragen, Austausch und gegenseitige Vernetzung, und wurden von den Teilnehmenden sehr positiv aufgenommen.
Die Pop-Up-Redaktionen haben gezeigt, wie wichtig Nähe für guten Lokaljournalismus ist. Vor Ort konnten Menschen direkt ins Gespräch kommen, ihre Ideen teilen und auch Kritik äußern Redaktion und Lesermarkt arbeiteten dabei gemeinsam als Team – im direkten Austausch mit den Menschen. So konnten Ideen geteilt, Kritik geäußert und Wünsche angesprochen werden. Dadurch fühlten sich die Besucher gesehen und gehört, was die Bindung zu unseren Kunden deutlich gestärkt hat.


























