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Lernen, austauschen, wachsen

von Maren Peters

„Was tun, wenn mir alles über den Kopf wächst?“ Dieser Frage gingen die Teilnehmer eines Workshops am 16. September im Druckzentrum nach. Nea Matzen und Felix Franz vom Netzwerk Recherche stellten dort ihre ehrenamtliche Arbeit bei der kostenlosen Telefonberatung „Helpline“ vor. 

 

Das Konzept: Journalisten, die mental belastet sind, erhalten im Gespräch anonym Hilfe von anderen Journalisten. Schließlich, so erfuhren die Seminarteilnehmer, hält der Journalismus einige Stressfaktoren bereit, die nicht selten zum Burnout führen können. Bei Stress, Angst, Druck in der Redaktion oder Ärger mit Kolleginnen und Kollegen könne die Hotline demnach eine erste wichtige Anlaufstelle sein, denn: „Reden hilft“, betonten die Workshop-Leiter. 

 

Doch auch die Unterstützung im engsten beruflichen Umfeld dürfe nicht zu kurz kommen, weshalb das Seminar zusätzlich einige Tipps zum Umgang mit betroffenen Kollegen bereithielt. Zuletzt blieb auch noch Raum für den Austausch von Erfahrungen mit mentaler Belastung im Job und für Maßnahmen zum Aufbau von Widerstandsfähigkeit.

 

Zu erreichen ist die kostenlose Telefonberatung „Helpline“ von Montag bis Dienstag von 18 bis 20 Uhr, mittwochs von 8 bis 10 Uhr, donnerstags von 16 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 10 sowie 12 bis 14 Uhr unter der Hotline 030 - 7543 7633. Außerhalb der Beratungszeiten können Hilfesuchende auf den Anrufbeantworter sprechen oder sich per Mail an [email protected] wenden.

 

Zu Beginn des Jahres fand die Fortführung des Seminars „Der Kommentar“ statt: Gemeinsam mit Christoph Reisinger analysierten die Teilnehmer gelungene und weniger gelungene Kommentare anhand von bereits veröffentlichten Beispielen und tauschten sich über die Eigenschaften eines guten Kommentars aus.

Für Fragen und Probleme mit dem Datenprogramm MSU stand im März Bodo Schnekenburger für die Redaktionsassistenzen zur Verfügung.

 

In einer weiteren Online-Schulung am 2. April drehte sich alles um die Erstellung von guten Reels. Um Videos für die Leser interessant zu machen, müssen einige Tipps beachtet werden – Robin Heidepriem stellte diese vor und demonstrierte die Anwendung.

 

Wie die Redakteure den gesamten Online-Auftritt des Schwabo verbessern können, erklärten im Mai Stefanie Kübler und Marcel Dorer. In der Schulung „Neutralkanal- und Crossmedia-Basics“ stellten sie wichtige Begriffe zu Insights und Reichweite und den idealen Aufbau von Online-Artikeln vor, gaben Hilfen zu Fotoformatierung und SEO an die Hand und führten Schritt für Schritt durch die Umsetzung im Redaktionssystem Eidos Méthode.

 

Ebenfalls im Mai führte Bernd Mutschler durch das Planungsprogramm „Kordiam“, eine Intensivschulung für die Redaktionsassistenzen sowie ein separater Termin für den OV schlossen sich an.

 

Einen Schulungstag erlebten die Volontäre am 25. Juni in der Lokalredaktion Rottweil. Neben theoretischem Input zu Interview- und Fragetypen sowie Gesprächstechniken, durften die Nachwuchskräfte das Gelernte in Tandem-Übungen praktisch anwenden. Beim gemeinsamen Pizza- und Eisessen konnten sich die angehenden Redakteure schließlich austauschen und so besser kennenlernen.